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Flagge zeigen wider der Rede vom Tropfen
auf den heißen Stein



    Ein großer künstlerisch gestalteter Wassertropfen und ein paar
    sogenannte Beach-Flags bildeten den visuellen Einstieg in das Pressegespräch, zu dem der Vorstand des Fördervereins Arbeit, Umwelt und Kultur in der Region Aachen e.V. in sein Gebrauchtwarenkaufhaus als einem der Projekte eingeladen hatte.

    Der überdimensionale Tropfen sollte nach 29 Jahren im Einsatz für Arbeit und Umwelt deutlich machen, wie widersinnig und abwegig es ist, vom Engagement als nur Tropfen auf den heißen Stein zu sprechen. Denn ohne das eigene zivilgesellschaftliche Tun zu überhöhen ist doch laut Vorsitzender Wilfried Hammers die Frage zu stellen, was alles nicht passiert wäre, wenn man sich dieser mit der Redewendung verbundenen Absurdität des eigenen Handelns gebeugt und nichts unternommen hätte.

    Seit dieser langen Zeit zeigt der Verein mit all seinen Projekten deshalb Flagge und hat das schon zu einer Zeit getan, als man die Erwerbsarbeitslosigkeit noch als individuelles Versagen abstempelte und als in der Umweltdebatte die Nachhaltigkeit und das Re- bzw. Upcycling kaum noch Bedeutung hatte.

    Insofern hat der Förderverein eine lokale Pioniergeschichte in diesen beiden Bereichen geschrieben und seinen Wirkungskreis später auch noch um den Sektor der Kultur erweitert.

    Diese Geschichte auch entsprechend zu würdigen, ist jedes Jahr am ersten Sonntag im Monat Mai Anlass, ein großes Familienfest zu feiern.

    In diesem Jahr geschieht das

    am 5. Mai von 11:00 bis 18:00 Uhr

    auf dem Gelände und - erst recht bei schlechtem Wetter- im

    Gebrauchtwarenkaufhaus PATCHWORK,

    das gelichzeitig sein 10jähriges Bestehen feiert,

    an der Kirchrather Straße 141-143
    im Herzogenrather Stadtteil Merkstein.


    Das Festgelände ist mit der Linie 47 des AVV und der Euregiobahn
    - beides Haltestelle August-Schmidt-Platz -
    also auch mit dem öffentlichen Personennahverkehr mehr als gut zu erreichen ist.

    Insgesamt 13 Gruppen haben sich auf Einladung des Fördervereins bereit erklärt, das Fest mitzugestalten, um gemeinsam Flagge zu zeigen und das Netzwerk der gemeinsamen Aktivitäten so noch effizienter werden zu lassen.

    Die Schirmherrschaft des Sonntags, der in den Kirchen gleichzeitig auch Solidaritätssonntag für erwerbsarbeitslose Menschen mit Unterstützung für die entsprechenden Träger ist, hat indes der katholische Regionalvikar Hannokarl Weishaupt übernommen, der einmal mehr betonte, wie wichtig dieses Engagement gerade auch im Handeln der Kirchen ist, die sich den Menschen in ganz besonderer Weise verbunden sehen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen.

    Zusammen mit dem Förderverein, so betonte der Regionalvikar, hoffe er auf ein Fest, das öffentlich wahrgenommen werde und das solidarische Handeln unter dem Festmotto "Flagge zeigen" einmal mehr in die Mitte der Gesellschaft trage.